Ausstellungsgespräch am 18. März 2025, 18:00 Uhr | Ausstellung bis 30. Juni 2025
Der Leipziger Fotograf Gunter Binsack widmet sich in seiner Ausstellung „Die verlorene Moderne“ den vom Verfall bedrohten architektonischen Zeugnissen des „Neuen Bauens“ in Sachsen. Noch bis 30. Juni 2025 sind im Kammerbüro Chemnitz der Architektenkammer Sachsen, An der Markthalle 4 (2. Obergeschoss) beeindruckende Fotografien zu sehen, die einen faszinierenden Blick auf Bauten aus den 1920er und 1930er Jahren werfen.
Die Ausstellung beleuchtet den Zustand dieser Gebäude, die sich in verschiedenen Stadien des Verfalls befinden und deren Schicksale unterschiedlicher nicht sein könnten: Einige Gebäude haben Eigentümer:innen, die sich rührend kümmern. Sie dichten die Dächer ab und suchen (Zwischen-)Nutzer:innen. Bei anderen Objekten erobert sich die Natur das Haus Etage für Etage zurück. In den Fotografien fängt Binsack die vergängliche Schönheit der Architektur ein und regt zum Nachdenken über den Wert und die Erhaltung dieser kulturellen Erben an.
Im Jahr 2022 fotografierte Binsack im Rahmen des Projekts TOPOMOMO für das Buch „Experimentierland der Moderne“ 30 Bauwerke aus der sächsisch-tschechischen Grenzregion. Für seine Ausstellung wählte er neun sächsische Objekte aus, die größtenteils im ländlichen Raum stehen.
Wir laden Sie herzlich zum Ausstellungsgespräch am 18. März 2025, 18:00 Uhr mit Gunter Binsack, Christiane Domke, Freie Architektin aus Markkleeberg, und Julia Bojaryn von der Stiftung Haus Schminke ein. Die Ausstellung ist noch bis 30. Juni 2025 jeweils Mo+Mi 9:00–15:00 Uhr, Di+Do 9:00–17:00 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen.
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Bild 1: Weberei Dressler & Marx in Berthelsdorf/Herrnhut, Architekt: unbekannt, Foto: Gunter Binsack
Bild 2: Jugenderholungsheim Endlerkuppe in Ottendorf/Sebnitz, Architekt: Kurt Bärbig, Foto: Gunter Binsack
Mit freundlichen Grüßen
Marén Schober
Architektenkammer Sachsen
Marén Schober M. A.
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